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Aktuelle Themen Gebietsheimische Gehölze - Rechtliche Fakten (Stand Okt. 2017) Rechtlicher Rahmen: Bundesnaturschutzgesetz § 40 (4). Übergangsfrist der Genehmigungspflicht für das Ausbringen von Gehölzen und Saatgut bis 1. März 2020. Ab dann sollen Gehölze und Saatgut in der freien Natur vorzugsweise nur noch innerhalb ihrer Vorkommensgebiete ausgebracht werden. Ausnahme für Sonderstandorte wie z.B. Straßenseitenräume und Lärmschutzwälle nach § 4 (3) BNatSchG (bestimmungsgemäße Nutzung dieser Fläche muss gewährleistet werden). ‘Wenn die Apekte Lichtraumprofil, Gewährleistung der Verkehrssicherheit, Verträglichkeit gegenüber vorhandener Emissionen und Salzfrachten vorrangig zu beachten sind und bei denen die Erfordernisse der Funktionssicherung nach §4 (3) BNatSchG durch die Verwendung gebietsheimischer Gehölze nicht gewährleistet werden kann ist die Verwendung gebietsfremder Herkünfte in diesen besonderen Fällen zulässig.’ aus Leitfaden zur Verwendung gebietsheimischer Gehölze: https://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/themen/recht/leitfaden_gehoelze_.pdf.   Wie bekommt man den Wald wieder grün Folgen der Dürre Die Sommer 2015, 2018 und 2019 haben ihre Spuren hinterlassen. Trockenstress, Borkenkäfer, neue Krankheiten, der deutsche Wald in weiten Teilen schwer geschädigt. Auch wenn uns das Wetter nun Erholung bringt - mit den Spätfolgen werden wir noch lange zu kämpfen haben. Denn wenn sich das Klima ändert, der Wald leidet, haben es Parasiten und Krankheiten leicht. Die Fichte hat ihre Borkenkäfer-fällt großflächig aus, die Esche das Triebsterben, der Bergahorn die Rußrindenkrankheit, die Buche sieht nicht gut aus, der Waldkiefer könnte es besser gehen und selbst die Weißtanne wird stark durch Tannenborkenkäfer dezimiert. Mittlerweile fragt sich der ratlose Waldbauer welche Baumarten denn nun die Lücken füllen sollen. Eine Pauschalantwort hierfür können auch wir nicht geben. Fakt ist, jeder Baum braucht Wasser; fehlt dies, leiden alle unter diesem Mangel - der eine mehr, der andere weniger. Baumhasel, Zeder oder doch Kakteen - pflanzen wir nun alle Fremdländer? Sicherlich lohnen sich Versuchsanbauten. Die breite Masse sollten allerdings weiterhin etablierte Baumarten bilden. Genauso wie wir einige Trockensommer hatten, könnten nun Regensommer folgen. Wie geht die Zeder damit um? Und mit verbundenen dem Pilzbefall? Fazit Durchmischung und Versuche - das wird wohl der Weg zum Ziel sein. Die Welt dreht sich weiter; die Bäume, die nicht ausfallen erholen sich. Die Eiche scheint als Gewinner hervorzugehen. Spitzahorn, Feldahorn, beim Bergahorn kommt es darauf an wie sich die YAusbreitung der Rußrindenkrankheit fortsetzt, Elsbeere, etc. Insgesamt sollte man auch das Nadelholz nicht vergessen: Die Douglasie mag einige Nadeljahrgänge verloren haben, doch sie scheint sich zu erholen, die Weißtanne bleibt weiterhin ein Thema (allerdings nur bei guter Wasserversorgung im Unterboden), sogar die Fichte sollte man nicht totreden, - nicht in großen Reinbeständen aber in Grüppchen gemischt mit Laubholz, kann sie auch in Zukunft dem Waldbesitzer eine produktive Geldanlage sein. Auch in Zeiten von Corona sollte nicht vergessen werden: Nur ein grüner Wald produziert und nur ein grüner Wald bringt Geld und Leben. Die große Aufgabe momentan wird sein den Wald wieder grün zu bekommen. Fit für den Klimawandel Längere Trockenphasen, mildere Winter, stärkere Sturmereignisse und eine höhere Jahresmitteltemperatur; das sind die Szenarien, die der Klimawandel für weite Teile Deutschlands mit großer Wahrscheinlichkeit mit sich bringt. Szenarien, die wir als Menschen vielleicht nicht mehr alle miterleben werden, heute gepflanzte Bäume dafür schon. Um in Zukunft noch stabile und vitale Wälder in Deutschland zu haben, sollte man daher schon bei der Kulturbegründung über die Klimaverträglichkeit der einzelnen Baumarten auf dem jeweiligen Standort nachdenken. Die Wildkirsche, Esskastanie, Eiche, Baumhasel wie auch die Douglasie  gelten beispielsweise als Gewinner des Klimawandels aber auch die Weißtanne kann ihm bis zu einem gewissen Grad bestehen. Für die Fichte dagegen entwickelt sich das Klima voraussichlich eher ungünstig - sie wird auf den meisten Standorten ausfallen. Bei unserem forstlichen Samenangebot haben wir eine Einwertung der Klimaverträglichkeit der einzelnen Baumarten vorgenommen. Weiter zu forstliches Samenangebot - Nadelholz und Laubholz.  Bitte prüfen Sie, welche Bedingungen auf Ihrem Waldstandort prognostiziert werden. Ihr Kreisforstamt oder ihr betreuender Hoheitsförster (z.B. in Bayern vom AELF) beraten Sie dabei sicher gerne. Infos z.B. für bayerische Waldbesitzer unter: http://www.stmelf.bayern.de/wald/waldbesitzer_portal/053085/index.php 
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Viburnum opulus in feuriger Herbstfärbung
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Aktuelle Themen Gebietsheimische Gehölze - Rechtliche Fakten (Stand Okt. 2017) Rechtlicher Rahmen:  Bundesnaturschutzgesetz § 40 (4).  Übergangsfrist der Genehmigungspflicht für das Ausbringen von Gehölzen und Saatgut bis 1. März 2020. Ab dann sollen Gehölze und Saatgut in der freien Natur vorzugsweise nur noch innerhalb ihrer Vorkommensgebiete ausgebracht werden.   Ausnahme für Sonderstandorte wie z.B. Straßenseitenräume und Lärmschutzwälle nach § 4 (3) BNatSchG (bestimmungsgemäße Nutzung dieser Fläche muss gewährleistet werden).
Viburnum opulus in feuriger Herbstfärbung
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Dürre und Trockenheit Wie bekommt man den Wald wieder grün? Der deutsche Wald hat unter der Trockenheit der vergangenen Jahre stark gelitten. Kaum eine Baumart, die nicht geschwächt ist und unter irgendeiner Krankheit oder Parasit leidet. Von Eschentriebsterben, Borkenkäfer, Rußrindenkrankheit, usw. fragt sich der Waldbauer mit welchen Baumarten man die Lücken überhaupt guten Gewissens auffüllen kann. Baumhasel oder Zedern gehört die Zukunft den Fremdländern ? Sicherlich lohnt es sich Versuche anzusetzen. Doch wird die große Masse dadurch nun ersetzt? Den Hauptteil stellen wohl auch in Zukunft die hier etablierten Waldbaumarten. Sie sind erforscht und auf die lokalen Verhältnisse angepasst. Was, wenn auf Trockenjahre Regenjahre folgen? Mit Pilzbefall und Licht- / Wärmemangel? Sind Zedern und Hasel auch darauf eingestellt? Klären können das nur Jahre der Forschung und Versuche. Wie geht es weiter? Welche Baumarten nun? Eine pauschale Antwort wäre wohl zu einfach. Ebenso wenig wie wir wissen, ob das Klima in Zukunft andauernd zu warm und zu trocken sein wird oder ob es ausgleichende Perioden gibt. Die Ausschläge und Extreme werden wohl mehr. Im Laubholz gilt die Eiche als ein Gewinner des  Klimawandels. Ebenso Spitzahorn und der  unterschätzte Feldahorn. Elsbeere und Winterlinde  sind darüber hinaus auch noch Bienenfreundlich. Aber auch das Nadelholz ist nicht zu vergessen: Viele etablierte Baumarten werden sich wahrsch.  erholen, so z.B. die Douglasie. Die Weißtanne übersteht nur bei guter Wasserversorgung im Unterboden. Aber auch die Fichte sollte nicht vergessen werden. In Grupenweiser Mischung mit Laubholz kann sie an Nordhängen bei standörtlicher Eignung weiterhin eine finanziell lohnenswerte Alternative sein. Fazit Durchmischen, standörtliche Eignung beachten und gelegentlich Versuche mit neuen fremdländischen Baumarten werden wohl der Weg zum Ziel sein. Am Wichtigsten jedoch ist in Zeiten von Corona, bei all den Hilfsgeldern für ganze europäische Staaten nicht den eigenen Wald zu vergessen. Er war stets eine sichere Anlage. Doch  nur ein stehender Baum wächst und verzinst sich. Nur ein grüner Wald verdient Geld.  
Wald- und Gehölzesamen